Wissenswertes

Wasser sparen - gemeinsam Betriebskosten senken

Alles wird teurer, die Presse übertrifft sich mit neuen Hiobsbotschaften, Tipps zum Sparen werden gegeben und gerade aktuell werden gesetzlich bereits den freien Markt beschränkende, gesetzliche Regelungen hinterfragt und als Preistreiber plakatiert. Es ist jedoch illusorisch auf Grund der immer weiter steigenden Kosten im Bereich des Wohnungsbaus von langfristig sinkenden Hauptmieten zu träumen. Einsparungspotentiale gibt es aus langfristiger Sicht nur bei verbrauchsabhängigen Größen. Wie kann daher jeder Wohnungsnutzer einfach selbst dazu beitragen, dass die laufenden Kosten des Wohnens so gering als möglich gehalten werden?

Eine Möglichkeit, die einfach und für Jedermann ganz einfach umzusetzen wäre, ist das Einsparen beim Wasserverbrauch. Die Wassergebühren, die von der Gemeinde Wien vorgeschrieben werden und erst vor kurzer Zeit im Bereich der Abwassergebühren um 28 % angehoben wurden, bilden einen großen Posten im Bereich der direkt zu tragenden Betriebskosten.

Der Trinkwasserverbrauch im Haushalt in Österreich setzt sich wie folgt zusammen:

34 %  Duschen und Baden  22 %  Toilettenspülung 
17 %   Wäsche waschen  7 %  persönliche Hygiene 
6 %  Geschirr spülen  6 %  andere Verwendungen 
5 %  Putzen  3 %  Trinken und Kochen 

Quelle: Haus und Eigentum 7/8/2008

Aus dieser Aufzählung ist unschwer zu erkennen, dass gerade im Bereich Duschen/Baden viel eingespart werden kann, sofern man das Vollbad gegen eine Dusche eintauscht (eine Dusche benötigt bis zu 70 % weniger Wasser und Energie Quelle: Umweltberatung). Weitere Wasserverbraucher sind tropfende Wasserhähne und vor allem laufende WC-Spülungen. Hier liegt es an den Wohnungsnutzern, allfällige Mängel rasch zu beheben und die Allgemeinheit nicht zu belasten.

Es kommt leider immer wieder vor, dass auf diese o. g. Mängel angesprochene Bewohner mit dem Verweis auf die anderen Bewohner des Hauses reagieren. Alle anderen würden ja noch weitaus mehr Wasser verbrauchen, als man selbst und natürlich ebenfalls keine Wartungsarbeiten an den Wasserverbrauchsstellen durchführen. Ich appelliere jedoch an Ihre Vernunft, damit der Wasserverbrauch und die damit verbundenen Abgaben an die Gemeinde möglichst gering gehalten werden können. Von den dadurch geringeren Betriebskosten profitieren Sie als Nutzer direkt.

© Ihr Mag. Andreas Zoder